12 vom 12. in 06/22

12 vom 12. Juni 2022

Liebe Leserin, mit meinem 12 vom 12. hast Du die ultimative Chance, an meinem heutigen Tagesablauf teil zu nehmen.

Ich nehme Dich heute gerne mit in meinen recht langweiligen Tag, bei dem ich mir wieder große Sorgen gemacht habe, wie ich überhaupt 12 Bilder zusammen bekommen soll, um meinen Tag zu dokumentieren…

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Der frühe Vogel kann mich mal ? 

So oder ähnlich geht der Spruch, der für mich nicht zutrifft. Ich bin bekennende Frühaufsteherin. Ich liebe die Morgenatmosphäre und möchte sie um nichts missen! 

So kommt es, dass ich auch heute am Sonntag, früh aufstehe und den Tag mit einer Kanne Zitronenwasser entspannt beginne.

Es fällt ja auch leicht, denn die Sonne lacht mir ins Gesicht und küsst mich wach. Die Vögel zwitschern, ein Hahn kräht, die Hunde liegen entspannt im Garten herum oder bei mir auf der Terrasse. So kann ich es gut aushalten! Es ist eine wunderschöne Morgenstimmung!

Was es auf sich hat mit dem Zitronenwasser? Mein TCM Arzt hat mir dies dringend empfohlen, da ich durch den Sturz in Stuttgart innere Verletzungen im Dickdarmbereich und an der Leber habe, die ausheilen müssen. Es hatte sich eine dicke Entzündung gebildet und neben den Medikamenten soll ich zwingend dieses Zitronenwasser auf nüchternen Magen trinken, um die Bakterien zu bekämpfen.  Abgesehen davon, dass es mir sehr gut schmeckt und mich erfrischt, ist es ja nun auch noch sehr gesund!

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Blumenstrauß

Ich gehe kurz meinen Garten begrüßen und pflücke ein bisschen Bertramskraut für den Frühstückstisch. Der Vermieter hat es mir seinerzeit glücklicherweise „da gelassen“ und ich bin so dankbar über diese kleine nette Pflanze, die sich immer wieder selber aussät.

Sie ist sehr dankbar, denn sie blüht den ganzen Sommer über üppig… 

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Ehrlich gesagt bin ich ziemlich geschockt darüber, wie die Zeit bei mir rennt!

Sie zerrinnt mir quasi durch meine Finger und das subjektive Gefühl ist: Ich fühle mich getrieben und gehetzt. 

Ich bin dabei, dieses online Business zu gründen und es will einfach nicht so gelingen, wie ich es mir vorgestellt habe. Viel Arbeit, kein Erfolg.

Großes Thema in der online Biz Welt, denn gefühlt 95 Prozent scheitern im organischen Marketing Bereich. Ich arbeite gerne und viel, doch es ist ein Fass ohne Boden. So habe ich mir meine nächsten 1o Jahre absolut nicht vorgestellt!

Stop!
Andreas Hermsdorf / pixelio.de

Aber:                           Haalt!!                           Stopppp!

Gefahr erkannt,                   Gefahr gebannt!

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Es gibt eine wunderschöne Geschichte von einem Professor, der einmal mit einem großen Eimer, einer Tasche voller Kieselsteine und einer Flasche Bier in den Vorlesungssaal trat.

Er wollte seinen Studenten etwas verdeutlichen, erklärte aber nichts, sondern fing einfach an, etwas zu demonstrieren. Dieser Versuch hat mich nachhaltiger geprägt als alles, was ich zuvor in meinem Leben gelernt habe, denn er hat sich tief in meinem Kopf und in meinem Herzen fest gesetzt.

 

Die Geschichte vom Professor und den Kieselsteinen.

Der Professor stellte seinen Eimer auf den Tisch und die Tasche mit den Kieselsteinen ebenso. Er hatte auch noch ein Eimerchen Sand dabei und eine Flasche Bier.

Zunächst legte er die dicksten Ziegelsteine sorgfältig in den Eimer. Er fragte seine Studenten: Ist der Eimer nun voll? Sie sagten : Ja.

Er ging nun hin, und legte kleinere Steine in den Eimer. Er fragte erneut: Ist der Eimer nun volll? Sie antworteten ihm: Ja.

Er nahm nun das Eimerchen mit dem ganzen Sand und streute alles ebenfalls in den großen Eimer und fragte erneut: Ist der Eimer nun voll?

Sie sagten : Ja.

Er fragte sie nach der Bedeutung dieses Experiments. Sie sprachen lange mit einander darüber, denn  für jeden hat die  Geschichte eine andere Bedeutung.

Welche hat sie für Dich?

Für mich bedeutet sie, dass ich sehr sorgsam mit meiner Zeit und meinem Leben umgehen sollte.  Wenn ich zuerst die dicken Steine als Zeichen für das Wichtigste in meinem Leben hinein lege, also die Beziehungen zu den Menschen, die mir am Herzen liegen und auch die Zeit, die ich für mich selber benötige, um mich gut zu erholen, dann ist genug Raum da für die kleineren Steine, die für die notwendigen To dos stehen. Die kleineren Steine sind alles, was „nice to have“ ist, also alles, was schön wäre, aber nicht notwendig, um sich gut zu fühlen. Der Sand steht für den Alltag. Er fügt sich dann nahtlos ein und schmiegt sich um die Steine, die alle zuvor schon ihren Platz bekommen haben.

Der Professor sagte: Wenn man es anders macht und mit dem Sand beginnt, dann die kleinen Steine einlegt und die mittleren, ist für die zentralen dicken Steine einfach kein Platz mehr. Aber wenn man es anders herum macht, kannst Du sehr wohl alles in deinem Leben unterbringen.

Ein Student fragte zum Abschluß noch nach der Flasche Bier. Der Professor öffnete sie und sagte: „Wenn Du alles richtig machst, hat zu guter Letzt auch noch eine Flasche Bier hier Platz, die für Deine Lebensfreude steht. „ und goss das Bier auch noch in den Eimer…

Hier der You Tube Link, wenn Du Dir eines der vielen im Netz verfügbaren Videos hierzu anschauen magst:

Nun, immer wenn ich morgens aufstehe, denke ich gerne an diese Geschichte und überlege mir, was das Zentrale an diesem Tag für mich ist. Damit fange ich an.

Dann:

  • Was muss ich unbedingt erledigen?
  • Was möchte ich ansonsten noch gerne tun?
  • Erst dann schaue ich, was vielleicht noch möglich ist.

Ich versuche, jeden Tag aufs Neue meine Prioritäten fest zu legen und so erfüllt und effizient zu leben.

Das bedeutet für mich, dass es wieder mehr Achtsamkeit und vor allem regelmäßig Gymnastik sein muss, denn ohne Gesundheit und Ruhe ist alles nichts. Ich habe durch den Sturz und die immer noch nicht abgeschlossene Heilung gemerkt, wie wichtig es ist, auf den eigenen Körper zu achten und ihn zu pflegen. Deshalb gehört die Körpergymnastik ab sofort mit Priorität auf Stufe 1.

Einen orthopädischen Reha Antrag habe ich bereits hier liegen und er geht morgen zur  Post!

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Heute war ich im Wald. Ein wunderschöner Spaziergang! Herrliches Wetter! Ich sprach vom 12 von 12 Blogartikel und habe schon einmal ein bisschen dafür die Neugierde geweckt, denn es kam ein ominöses Paket bei uns an, über das ich später noch berichten werden. …

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Blumen gießen 

Ich habe spontan noch ein live gemacht: Blumen gießen.

Dabei habe ich nur die nötigsten Pflanzen versorgt und es waren 1 Stunde 20 Minuten! Ich habe die Zuschauerin einfach mit genommen und meine Blumen ein bischen erklärt…

Mir war nicht klar, wie viel Zeit ich dafür tatsächlich benötige. Die Blumen brauchten das Wasser dringend, denn gestern habe ich eine ganze Menge Tomatenpflänzchen und Chillies umgetopft. Ich hatte sie im Wintergarten stehen und ärgerte mich sehr darüber, dass ich mich an die Anweisungen des Verkäufers gehalten habe.

Ich hätte sie direkt in gehaltvolle Komposterde setzen sollen. Beim nächsten Mal packe ich die Pflanzen direkt ins Freibeet oder in große Kübel, dann muss ich mir die Mühe des Umtopfens nicht mehr machen…

Ich musste topfen, weil ich durch  den Sturz in Stuttgart immer noch keine Kraft in meinem rechten Arm habe und kaum was packen kann. Zudem habe ich noch Rücken- und Knieprobleme und kann kaum schwer heben oder gebückt laufen.

Deshalb konnte ich noch kein Unkraut jäten und die Beete schön gestalten. In gerupfte Beete hätte ich die Tomaten wunderbar dazwischen aussähen können. ..

Aber: sollte nicht so sein…

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Liebe geht auch durch den Magen

Wir kochen online als Paar aktuell mit Barbara Weißbacher. Ein ganz wundervoller Kurs, der unseren Speiseplan noch einmal extrem erweitert.

Es gab Penne mit gebratenem Spargel in einer Parmesan- Sahnesauce. Dazu ein lecker Weißwein. Lebenslust beginnt bei lecker Essen und schönem Einkauf und gemütlichem Zubereiten. Alles wird zelebriert. 

Ich bin sehr angetan von dieser Art, sich neue Impulse direkt in die eigene Küche zu holen und hoffe, Barbara macht uns ein gutes Upsell- Angebot, denn ich würde gerne mit ihr weiter kochen.

Penne mit gebratenem Spargel

Da ich gerade mein online Business gründe und das sehr viel Zeit am Schreibtisch für mich bindet, ist die gemeinsame Zweizeit rar gesät. Da kommt dieser Kochkurs gerade recht, denn wir schlagen mindestens zwei Fliegen mit einer Klappe:

  1. Wir machen was gemeinsam, nämlich kochen.
  2. Und wir kochen auf achtsame Art und Weise.

Das ist etwas ganz anderes als einfach nur husch husch Zutaten  in den Einkaufswagen werfen und schnell irgendwie schnippeln und dann mal eben in fünf Minuten aufessen…

Wir essen die gemeinsam gekochten Speisen , und zwar noch schöner als wir dies normalerweise ohnehin schon tun. Wir zelebrieren es nämlich. Da wird ein lecker Wein geöffnet, ein Aperitif getrunken und der Tisch besonders schön her gerichtet. 

Alles soll einen würdigen Rahmen bekommen, denn: Wir sind nicht auf der Flucht und wir sind es uns einfach wert.

Das nenne  ich Tischkultur und Lebensart!

Natürlich könnten wir auch hier vor Ort einen Kochkurs machen. Doch: Wir haben die guten Köche in der Gegend schon durch und Barbara macht es echt prima und sie lebt in Vorarlberg.

Deshalb ist es online eine ideale Sache für uns.

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Ein von gestern noch übrig gebliebenes Waffelherz versüßt mir das Aufstehen. Ich habe mir einen langen Mittagsschlaf gegönnt.

Mit unserem Sohn haben wir doch so manchen Abend sehr lange noch beieinander gesessen und einfach schön miteinander geredet. Wir telefonieren zwar regelmäßig, doch sehen wir uns immer seltener, denn die Anreise beträgt knapp 600 Kilometer.

Das macht man nicht mal eben so mit zwei lebhaften kleinen Kindern….

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Eine bisschen was geht immer…

Ich bin gesundheitlich (siehe oben) immer noch lädiert. Doch ein bisschen was geht- bzw muss gehen.

Deshalb habe ich heute angefangen, die wichtigsten Pflanzen umzutopfen und mit frischer Erde zu versehen. Ich nutze selbst hergestellte Komposterde. Ich mache sie in meinem Bokashi aus klein geschneiderten Küchenabfällen liebevoll selbst. Diese Erde ist einfach phantastisch. Sie hat heilende Wirkung auf meine Pflanzen und ist der Entwicklungsbooster schlechthin!

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Friedas Fell filzt schnell…

Es muss sein. Ich muss Friedas Fell heute dringend bürsten. Wenn ich noch länger warte, ist alles verfilzt und ich muss aus meinem Langhaar Bearded Collie einen Kurzhaar Hund machen…

Da ich das auf gar keinen Fall will, muss ich trotz Schmerzen im Handgelenk und im Arm ihr Fell einmal ordentlich durch kämmen.

Brandon habe ich neulich schon gebürstet und die anderen Hunde kommen sukzessive in den kommenden Tagen zwischendurch auch noch dran. Wenn sie gebürstet sind, werden sie in den kommenden Tagen auch alle noch gebadet und bekommen ein Zeckenschutzmittel. Sie werden entwurmt und zahngepflegt.

Dann kann ich mich wieder für eine Zeit entspannt zurück lehnen, denn diese Aktionen sind glücklicherweise nicht jeden Tag fällig.

Doch: Wenn sie fällig sind, sind sie schon recht zeit- und arbeitsintensiv.

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Kräuter

Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, jedes zweite Jahr spätestens alle getrockneten Küchenkräuter einmal auszutauschen.

Im Frühling habe ich schon einen ganzen Schwung gekauft und in luftdicht schließende Dosen umgepackt. Jetzt sind noch einige Dinge dazu gekommen, die wir dringend brauchten. 

Zum Beispiel Senfkörner. Wir machen unseren Senf nämlich mittlerweile selbst und mögen den gekauften schon gar nicht mehr essen. 

Pfefferkörner, Piment, Estragon, Kräuter der Provence und Fenchelsamen kommen nun aromatisch frisch  getrocknet in die Küche. Ja, ich habe die Kräuter auch frisch im Kräuterbeet. Gleichwohl gibt es Speisen, in denen die getrockneten Kräuter besser hinein passen.

Den Fenchel braucht mein Mann zum Brot backen. Früher habe ich gebacken, doch nun ist es seine Leidenschaft geworden. Die unserer Töchter, Söhne und Schwiegertöchter übrigens auch! Sie backen lieber selbst als dass sie gekauftes Brot essen!

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Das ominöse Paket

Es kam gestern dieses ominöse Paket bei uns an. Ich hatte nichts bestellt und erfuhr, dass mein Mann etwas bestellt hatte: Eine Online Weinprobe von Lidl!!

Etwas ungewöhnlich, denn wir kaufen zwar durchaus auch sehr gerne mal Supermarkt- Weine, doch lassen wir unsere Weinproben gerne direkt von Winzern ins Haus liefern! Nun: Es fehlt wohl eine Flasche, deshalb müssen wir nun klären, ob sie uns nachgeliefert wird.

 

Es läuft wohl so ab, dass man online live bei einer Weinprobe dabei sein kann, sich anschließend aber auch die Aufzeichnung ansehen kann.

Ich finde es toll und irgendwie total witzig, dass mein Mann diese Idee hatte. Gerne hätte ich mit ihm heute natürlich auch die Weine durchprobiert, doch er will wohl auf die noch fehlende Flasche warten. Also: keine Weinprobe heute!

Dafür können wir vielleicht dann in den kommenden Tagen unsere Nachbarn dazu einladen, denn für zwei Personen ist es schon sehr bissl viel Alkohol!

Liebe Grüße, Deine Evelyn

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Chris

    Liebe Evelyn
    Vielen Dank, dass du uns mit in deinen Tag nimmst. Ich fand alles sehr interessant zu lesen. Demgegenüber bin ich mit meinem ersten 12:12 ( haha, ja, die Sorge wegen den Fotos kann ich direkt nachfühlen!) voll minimalistisch unterwegs. Lasse mich gerne anregen! Die Geschichte vom Professor und den Steinen beschreibt so schön plastisch, was funktioniert und was nicht 😎, nicht wahr? Hast du so eine „Eimeraufteilung“ auch für deine Businessthemen?
    Ich danke dir für diesen inspirierenden Post, herzlich, Chris

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